Studienseminar Hannover LbS trägt den Titel „Europastudienseminar"

Seit dem 17. Juni 2026 darf sich das Studienseminar Hannover für das Lehramt an berufsbildenden Schulen (LbS) offiziell „Europastudienseminar" nennen. Mit diesem erstmals vergebenen Titel würdigt das Land Niedersachsen die kontinuierliche, vieseitige und über viele Jahre gewachsene Europaarbeit unseres Seminars.

Die feierliche Übergabe der Plakette, einer Europafahne und der Zertifizierungsurkunde fand in den Räumen des Niedersächsischen Kultusministeriums (MK) statt.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Frau Silke Feser, Leiterin der Abteilung 2 – Schulformübergreifende Angelegenheiten im Niedersächsischen Kultusministerium, rückte die europäische Bildungsarbeit ganz in den Mittelpunkt. In ihren einleitenden Worten betonte Frau Feser die wachsende Bedeutung europäischer Zusammenarbeit für die Lehrkräftebildung und für ein weltoffenes, vernetztes Niedersachsen.

Im Anschluss stellten die sieben zertifizierten Studienseminare ihre Europaarbeit vor – lebendig, vielfältig und teils sogar musikalisch untermalt. Deutlich wurde dabei, wie unterschiedlich und zugleich verbindend die Wege nach Europa sein können: von Schul- und Hospitationspartnerschaften über gemeinsame Projekte bis hin zu Mobilitäten von Lehrkräften und angehenden Lehrerinnen und Lehrern. Die Beiträge machten spürbar, mit wie viel Engagement, Neugier und Freude an dieser Arbeit gewirkt wird.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch stimmungsvolle musikalische Beiträge und einen einladenden kulinarischen Rahmen, der viel Raum für Austausch, Begegnung und das gemeinsame Feiern dieses Erfolgs bot.

Für das Studienseminar Hannover LbS ist die Auszeichnung Anerkennung und Ansporn zugleich: Sie bestätigt unsere langjährige Erasmus+-Arbeit und unsere europäischen Partnerschaften – und motiviert uns, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und Europa auch künftig in der Ausbildung unserer zukünftigen Lehrkräfte erlebbar zu machen.

Unser besonderer Dank gilt der begleitenden Unterstützung durch das Regionale Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Hannover sowie durch das Niedersächsische Kultusministerium, die unsere Europaarbeit über die Jahre verlässlich gefördert und ermöglicht haben. Ebenso danken wir allen, die diese Arbeit mit Leben füllen: Diese langjährige Europaarbeit funktioniert nur durch die motivierte Teilnahme unserer Lehrkräfte in Ausbildung (LiA) und unserer Fachleitungen, die mit großem Engagement, Offenheit und Neugier immer wieder neue Wege nach Europa beschreiten.

Gerne greifen wir an dieser Stelle noch einmal das Zitat von Wilhelm von Humboldt auf, dass Frau Feser in ihrem Grußwort hervorgehoben hat:

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."

Unsererseits möchten wir diesen Gedanken mit den Worten Konrad Adenauers ergänzen, der die europäische Idee einst als bleibende Aufgabe und Notwendigkeit beschrieb:

„Die europäische Einigung war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle."

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