Als Fachleitung evangelische Religion, aber auch im Pädagogischen Seminar hat Ina Begert-Wittenberg zahlreiche Lehrkräfte in Ausbildung begleitet. Zu Ihrem Abschied hat sie ein paar Worte mit auf den Weg gegeben:
Abschied und Dank
Nach 36 Jahren Fachleiterinnentätigkeit am Studienseminar Hannover für das Lehramt an berufsbildenden Schulen endet für mich nun ein langer und prägender Lebensabschnitt. In diesen Jahren durfte ich so unzählbar viele Referendarinnen und Referendare im Unterrichtsfach Evangelische Religion und in Pädagogik ausbilden und begleiten. Dabei habe ich nicht nur mein Wissen weitergegeben, sondern selbst unendlich viel gelernt – fachlich, menschlich und persönlich.
Daneben waren für mich die Evaluationen und das Feedback der Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst am Ende ihrer Ausbildung immer wieder überaus wertvoll.
Besonders gefreut habe ich mich über das warme und herzliche Miteinander im Kollegium. Die wertschätzende Zusammenarbeit, das gemeinsame Nachdenken über guten Unterricht, der persönliche Austausch sowie die geteilte Leidenschaft für Bildung und Erziehung, haben meine Arbeit stets bereichert und getragen.
Auch wenn mir der Abschied schwergefallen ist, so blicke ich doch mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsamen Jahre zurück – auf viele inspirierende Begegnungen, anregende Gespräche und das Vertrauen, das mir von den Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst als auch von den Kolleginnen und Kollegen im Studienseminar und an den Ausbildungsschulen entgegengebracht wurde.
Allen Kolleginnen und Kollegen im Studienseminar, in den Ausbildungsschulen sowie der Seminarleitung wünsche ich weiterhin viel Freude, Kraft und Begeisterung für diese wunderbare Aufgabe, junge Menschen auf ihrem Berufsweg zu unterstützen.
Liebe Gruppe 04.26, wir gratulieren zur bestandenen Abschlussprüfung! Mit viel Engagement, Ausdauer und Herzblut habt ihr diesen wichtigen Meilenstein erreicht und könnt nun voller Stolz euren Weg als Lehrerinnen und Lehrer beginnen. Für eure berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir euch viel Erfolg, Freude und inspirierende Erfahrungen im Schulalltag. Möget ihr viele Schülerinnen und Schüler motivieren und nachhaltig begleiten.
Die Gruppe A0426 im Quereinstieg hat ebenfalls den Teil im Seminar abgeschlossen. Wohingegen die Gruppe B0426 nun in die Freiphase geht und später ins Seminar zurückkehrt. Die Qualifizierung wird in Ihren Schulen und zum Teil an der Universität fortgesetzt,
Wir wünschen allen für Ihre unterschiedlichen Wege ins Lehramt alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!
Im Rahmen eines Erasmus+-Besuchs durfte das Studienseminar Hannover für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gemeinsam mit berufsbildenden Schulen in Hannover und der Region eine Delegation aus Portugal begrüßen. Die Gäste von CENFORES sowie der Agrupamento de Escolas General Humberto Delgado erhielten während ihres Aufenthalts einen sehr guten Einblick in das deutsche berufsbildende Schulwesen und in die Ausbildung von Lehrkräften. Das Programm führte die Delegation an verschiedene Lernorte, darunter mehrere berufsbildende Schulen und das Studienseminar Hannover LbS.
Im Mittelpunkt standen Hospitationen, fachliche Gespräche und der direkte Austausch über Unterricht, Schulorganisation und Lehrerbildung. Dabei wurde deutlich, wie wichtig internationale Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die Weiterentwicklung beruflicher Bildung sind.
Besonders erfreulich: Bereits während des Besuchs konnte mit dem Studienseminar Hannover LbS ein Job-Shadowing für Lehrkräfte in Ausbildung vereinbart werden. Damit wird die Zusammenarbeit konkret fortgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt für den europäischen Austausch in der Lehrerbildung gegangen.
Ein herzlicher Dank gilt Reiner Behrend für die Organisation und Begleitung dieses gelungenen Besuchs.
Früh am Morgen, gegen 6:30 Uhr, startete unser gemeinsamer Ausflug zur Beauty- und Top Hair Messe nach Düsseldorf. Nach und nach wurden alle Teilnehmenden eingesammelt, bis wir schließlich gemeinsam die weite Reise im Bulli angetreten sind. Schon während der Fahrt sorgten viele tolle Gespräche und gute Stimmung für einen gelungenen Start in den Tag.
Auf der Messe angekommen, tauchten wir zunächst in die Welt der Beauty-Branche ein. Neben zahlreichen spannenden Ständen und neuen Marken gab es für uns viel zu entdecken und auszuprobieren. Besonders beliebt waren die Gewinnspiele, bei denen wir zahlreiche Produkte und Proben ergattern konnten. Einige nutzten zudem die Gelegenheit, sich direkt vor Ort stylen oder behandeln zu lassen.
Bereits im Vorfeld hatten wir uns gegenseitig Arbeitsaufträge erstellt, die sich besonders für zukünftige Messebesuche mit Schülerinnen und Schülern eignen könnten. Diese setzten wir vor Ort um: In Form von Fotochallenges hielten wir beispielsweise nachhaltige Marken oder neue Produkte fest.
Im Anschluss besuchten wir direkt gegenüber die Top Hair Messe, die ebenso viele Highlights bereithielt. Auch hier konnten wir neue Produkte kennenlernen, uns inspirieren lassen und an verschiedenen Aktionen teilnehmen – vom Styling bis hin zu kreativen Gewinnspielen.
Nach vielen Eindrücken, neuen Inspirationen und jeder Menge Spaß machten wir uns am frühen Abend auf den Heimweg. Der Ausflug war nicht nur fachlich bereichernd, sondern hat uns auch als Gruppe enger zusammengebracht.
Die beiden Metalltechnik-Seminare und das Fahrzeugtechnikseminar besuchten am 12. März 2026 die „Ardagh glass packaging“ – Produktionsstätte in Obernkirchen im Kreis Schaumburg. Die Lehrkraft in Ausbildung Sven Wichmann von der BBS Rinteln hatte den Kontakt hergestellt. Die Gruppe war beeindruckt, mit welcher Geschwindigkeit die glühenden Glasrohlinge durch die Luft flogen – fast wie Sternschnuppen. Sekunden später sind sie die noch lange glühenden Flaschen eines bekannten Kräuterlikör-Herstellers. Aber wie entsteht der Hohlraum der Flaschen? Indem Druckluft ins Innere geblasen wird (fast wie bei den Glasbläsern). Zusätzlich wird zwischen der Glasaußenseite und der Form ein Vakuum gezogen. Die dafür nötigen Bohrungen sind in der unten gezeigten Form zu erkennen.
Ardagh ist ein weltweit agierender Konzern aus Irland, der viele Betriebe der traditionsreichen Glasindustrie in der Region Nienburg / Schaumburg mit der Deutschland-Zentrale in Nienburg übernommen hat.
Die Mitarbeiter:innen sind stolz darauf, dass die Firma vor zwei Jahren als erste in die C02-reduzierte Glasproduktion eingestiegen ist. Das heißt, die Glas-„Wanne“ wird zu mehr als 60 Prozent mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben. Auf Gas kann man bei der hochsensiblen Glasschmelzebereitung noch nicht ganz verzichten, aber man arbeitet daran. Wie jüngst in der Presse zu lesen war, wirbt der Kräuterlikör-Weltmarktführer aus Wolfenbüttel mit der CO2 – reduzierten Produktion ihrer Flaschen in Oberkirchen.